Mein Leben mit den Pferden

­Ich habe angefangen, über die Ausbildung der Pferde zu schreiben und wieder aufgehört. Man weiß schon sehr viel darüber, welche körperlichen Vorraussetzungen ein Pferd haben soll, um diesen oder jenen Bewegungsablauf auszuführen. Es wird schon so sein, dass der eine oder andere noch vorhanden ist, den wir Menschen für uns nützen können, um unser Vorhaben zu verwirklichen. 

Was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte ist, dass es darauf ankommt, wie ich das Pferd auffordere, dass ich seinen geistigen und körperlichen Zustand dabei mitberücksichtige, der ja von einem Moment zum anderen anders ist. Bei einer Stimmhilfe beispielsweise, bei einem Pferd, das gerade viel Spannung in sich trägt, kann es zur Explosion kommen, bei einem pferd jedoch, das gelassen ist, wird es kaum Wirkung zeigen. Am besten gelingt es mir, wenn ich mit den Menschen und ihren Pferden gemeinsam in eine Situation gehe, um sagen zu können, was ich jetzt empfinde und wie ich dabei reagieren werde.

Eines weiß ich, ich muss immer wieder hinterfragen, ob die Dinge, die ich tue, noch mein Lebensweg sind. Ob sie noch immer das Feuer in mir wecken oder ob ich sie nur mache, um Geld zu verdienen bzw. nur um mich selbst zu verwirklichen, ohne dabei das Pferd zu berücksichtigen.

Träumen von sanften Augen

Von Pferden, die über die Wiese gallopieren

Die Tränen spüren, wenn eines von uns geht

Dann weiß ich, dass ich noch so nah dran bin

Dass ich noch genug Motivation in mir trage

Ständig den Weg zu suchen, der eine bessere Kommunikation ermöglicht.­

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